Leaving NZ with a bag full of inspiration…

Was ich alles mitnehme von Neuseeland:BookArtASHS

Von der Albany Senior High School

Freiräume lassen à la Google: 20% der Unterrichtszeit widmen die Jugendlichen ihren eigenen Projekten
OpenRoomsASHSOffene Architektur, keine abgeschlossenen Räume: Lernen wird transparent!
Auch Kunst gehört selbstvertändlich dazu, und zwar Kunst von Lernenden!

Von der Stonefields School

ExplainingBrainSFImmer wieder das Lernen selbst thematisieren und sichtbar machen.
Die Aufgabe der Lehrpersonen verändert sich vom Aufbau von Wissen hin zum Sinnstifter/zur Sinnstifterin.
Die Selbstverständlichkeit der Integration digitaler Medien
Tolle Hinweise auf spannende Lektüre sowie Videos (z.B. Catching the Knowledge Wave by Jane Gilbert oder Julia Atkins)
vgl. auch letzten BlogpostInspirationStonefield zur Stonefields School

 

Von Catalyst und Kristina Höppner

Wie wichtig Vernetzung und Comunity Building sind.
Viele Ideen zur Verwendung von Mahara (e-Portfolio)

Von Mark Osborne

Universal Design of Learning als Grundidee der Integration und dem Umgang mit Heterogenität wieder mal nachlesen.
Charles Leadbeater, ein Bildungsinnovator: Website, EdTalk über “Education Innovation in the Slums” sowie “The Era of Open Innovation
Wie wichtig die Gestaltung von Lernräumen ist (Raum als dritter Pädagoge).

Von Alan Levine

Wie man eine Datanbank-Webseite AlanLevinemacht, um Lernaufträge einerseits für die Lernenden zugänglich zu machen (vgl. ds106), sie aber auch selber Aufträge kreieren zu lassen (WP Theme: ds106 Assignment Banker)
Wie wichtig die “Story behind the Story” ist: “The Making of” ist Teil des Lernauftrags/Lernprozesses (Reflexion), z.B. in einem Begleitblog.

Von den Bildungsforscherinnen Rachel Bolstad, Sally Boyd und Sue McDowallCey Competencies

Was Schlüsselkompetenzen für die Zukunft sind (vgl. Buch dazu: Key Competencies for the Future)

Und überhaupt…

Viele Projektideen für mein Französischlehrmittel, z.B. ein Podcast-Wiki oder ein Tutorial erstellen…

Und natürlich noch viel mehr…

Thank you New Zealand!

 

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Stonefields School – ein Feld voller Bausteine fürs Lernen!

Oder: “Würden deine Lernenden zum Unterricht kommen, wenn er freiwillig wäre?”

Hub – sIntegration Digital Mediao nennt die Stonefields School in Auckland die Räume, in denen hier Lernen stattfindet. Es braucht keinen zweiten Blick! Man sieht sofort: Hier passiert etwas! Einige Lernende sitzen in einer Gruppe am Tisch und diskutieren eine Frage, ein Junge arbeitet mit seinem Tablet konzentriert an einer Aufgabe, zwei Mädchen machen irgendweDigital Learning, so easy!lche Aktivitäten an einem Computer! Hier werden mit Tablets Spiele gespielt oder Aufgaben gelöst, dort sitzen einige Kinder zusammen mit der Lehrperson am Boden und diskutieren über ein Thema. Altersdurchmischt, mit mehreren LernbegleiterInnen… In den Räumen herrscht emsiges Treiben.

Was hier passiert, will ich nicht nur sehen, sondern verstehen! Lily (6-jährig) erklärt Supportmir, was sie unter Lernen versteht und wie sie schwierige Situationen beim Lernen überwinden kann. Sie strotzt vor Selbstvertrauen. Zusammen mit Amy zeigt sie uns ihre letzten Projekte, macht deutlich, wo sie bei verschiedenen Kompetenzen steht und weiss selbstverständlich, wie sie weiterkommt. Dazu öffnt sie unter anderem auch ihr persönliches Google Drive, navigiert darin mit grosser Selbstverständlichkeit, zeigt uns ihre Kompetenzraster..Cooperation. Ich bin mehr als beeindruckt.

Was unsSarah Martin, Principal Sarah Martin, die Schulleiterin, im Einführungsreferat erzählt hat, funktioniert also tatsächlich! Und die wichtigste Message für mich: Das Lernen wird immer thematisiert, ist in hattie’scher Manier tatsächlich visible, und zwar im ganzen Schulhaus! Immer wieder – und altersgemäss – wird der Lernprozess thematisiert: Aufbau voLearning Processn Wissen – diesem Sinn geben und es schliesslich anwenden können! Das tun die Lernenden, aber auch die Lehrpersonen fragen sich ständig: Wie sehen Lernsettings in den verschiedenen Phasen des Lernens aus? Welche konkreten Fragen kann ich in den einzelnen Phasen stellen…

Hier sind – auf allen Ebenen – Steine am Rollen!

Kein Wunder, dass die Lernenden hier gerne und freiwillig kommen!

Was Frozen Yoghurt mit Lernen zu tun hat! Oder: So fein kann Lernen sein:-)

In Coffee Shops bin ich regelmässig überfordert: Wie gross soll mein Cappuccino sein? Mit Vollmilch, Milchdrink oder fettfreier Milch? For here or to go? Und nicht anders ist es beim Frozen Yoghurt: cone oder Automatencup? Welche Grösse? Welche Geschmacksrichtung? Welche Toppings? Und während die Leute in der Schlange hinter mir schon langsam etwas ungeduldig werden, bestelle ich einfach irgendetwas, damit ich nicht zum Hindernis werde für all die anderen, die gerne asap ihr Eis schlecken möchten.

Und dann die Lösung: Im Pinkberry in Newport ist vieles ganz anders: Ich darf nämlich alles selber machen: Ich nToppingsehme mir das passende Gefäss, kann selber so viel Eis “reinswirlen”, wie ich möchte und streue am Schluss genau das drüber, was ich haben will. Wenn jemand schneller entschieden ist als ich, überholt er oder sie einfach!

Und mit einem Mal ist mir klar,  wie das auch beim Lernen sein muss! Eine moderne Lernumgebung soll nicht einfach darin bestehen, dass die Lehrperson so viele Angebote wie möglich macht, sondern

die Lernenden sollen ihre Lernprojekte selber customizen können!

Und das alles muss ganz einfach sein, ohne Zeitdruck! Vielleicht darf  auch schon mal probiert werden, um dann zu wissen, was man wirklich will bzw. man darf auch ein paar “worked examples” anschauen, um sich inspiriieren zu lassen! Und nicht zuletzt darf man auch eigene Geschmacksrichtungen kreieren und Toppings hinzufügen!

Genau das habe ich mir vorgenommen für ein neues Französisch-Lehrmittel! Ob ich mich so gut vernetzen kann, dass wir – Französisch-Lehrpersonen, -Lernende und Webprofis – das schaffen werden? Du interessierst dich fürs Konzept? Just let me know!