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(K)ein Wunder! – Wie man Fremdsprachen (auch) lernen kann!

Tommy Nyholm(English version)

Leistungsbereitschaft, Spass, Neugier, Durchhaltevermögen und Vernetzung – mit diesen Zutaten zaubert Tommy Nyholm ein wunderbares Lernmenu auf den Teller! Als gelernter Koch ist es jedoch nicht nur wichtig, die besten Zutaten zu haben, sondern auch etwas Spezielles und Schönes damit zu gestalten. Dafür braucht es Freiraum, genau wie fürs Lernen auch. Diesen hatte Tommy Nyholm, der sich selbst als etwas exzentrischen, spontanen und sanften Riesen bezeichnet.

Da Japanisch nicht im Curriculum stand, musste und durfte er seinen eigenen Weg finden, diese Sprache zu lernen.

Sprachen lernen hatte er bis anhin als langweiliges Wälzen von Büchern und Grammatik erlebt. Er aber wollte Spass haben beim Lernen! Genau so, wie er bereits Kalligraphie, Kochen und Zeichnen gelernt hatte, wollte er sich nun Japanisch beibringen.

Die japanischen Animationsfilme faszinierten den jungen Mann. Also begann er, Dutzende solcher Filme zu schauen, schrieb sich Wichtiges auf und vertiefte es mittels Büchern und Apps. Bald fand er auch Freunde, die ihm Empfehlungen für gute Animationsfilme gaben. Inzwischen hat er über 500 (!!) geschaut, davon haben es 50 auf seine Bestenliste geschafft. Zudem begann er in einem Restaurant zu arbeiten, wo es auch Japaner gab. Er suchte den Kontakt und sprach so oft als möglich japanisch mit ihnen. Gelegenheiten beim Schopf packen, auch das macht Tommy aus.

Er ist beseelt von dem, was er tut.

Einzig nach dem Schauen eines wirklich wunderbaren Animationsfilms fühlt er eine gewisse Leere, die aber dank des grossen Angebots nie lange dauert…

Und was steht jetzt noch auf dem Menuplan? Ein Besuch in Japan, wo er ALLES lernen möchte, was dieses Land zu bieten hat! Und wenn möglich, möchte er dort als Englischlehrer an einer High School arbeiten. Ob er dann seinen Lernenden auch so viel Freiraum lassen und sie darin begleiten kann? Ich hoffe es für ihn, aber vor allem für seine Lernenden!

(No) magic – How to learn foreign languages!

Tommy NyholmWillingness to perform, fun, curiosity, perseverance and a good network – with these ingredients Tommy Nyholm prepares a wonderful learning menu! However as a trained cook it is not only important to have the best ingredients, you must also create something beautiful and special with them. Therefore you need freedom. And so you do for learning. Tommy, who calls himself a wacky, spontaneous and gentle giant, had it.

Since Japanese was not on the curriculum he had to and was allowed to find his own way of learning this language.

So far learning languages had been a dry and boring looking into books and learning grammar for him. However he wanted to have fun while learning. Exactly how he did when teaching himself calligraphy, cooking and drawing he was going to learn Japanese.

He is very fond of animes. So he started to watch dozens of such movies, wrote down important things and deepened them with books and apps. He soon found friends who recommended him good animes. In the meantime he has watched over 500 (!!), 50 are on his favourites list. And what’s more, he started to work in a restaurant where there were Japanese people, too. He made friends with them and kept speaking with them. Seizing opportunities it also one of Tommy’s competencies.

He is passionate about the things he is doing.

Only having finished a really good anime leaves a kind of emptiness within him. But it doesn’t last long, thanks to the big choice of animes…

And what’s on the menu now? A visit to Japan, where he would like to learn EVERYTHING this country has to offer. And if possible he would like to work as an English teacher at a Japanese high school. Will he leave as much freedom, as he had to his students, too? I do hope so, for him but especially for his students!

Leaving NZ with a bag full of inspiration…

Was ich alles mitnehme von Neuseeland:BookArtASHS

Von der Albany Senior High School

Freiräume lassen à la Google: 20% der Unterrichtszeit widmen die Jugendlichen ihren eigenen Projekten
OpenRoomsASHSOffene Architektur, keine abgeschlossenen Räume: Lernen wird transparent!
Auch Kunst gehört selbstvertändlich dazu, und zwar Kunst von Lernenden!

Von der Stonefields School

ExplainingBrainSFImmer wieder das Lernen selbst thematisieren und sichtbar machen.
Die Aufgabe der Lehrpersonen verändert sich vom Aufbau von Wissen hin zum Sinnstifter/zur Sinnstifterin.
Die Selbstverständlichkeit der Integration digitaler Medien
Tolle Hinweise auf spannende Lektüre sowie Videos (z.B. Catching the Knowledge Wave by Jane Gilbert oder Julia Atkins)
vgl. auch letzten BlogpostInspirationStonefield zur Stonefields School

 

Von Catalyst und Kristina Höppner

Wie wichtig Vernetzung und Comunity Building sind.
Viele Ideen zur Verwendung von Mahara (e-Portfolio)

Von Mark Osborne

Universal Design of Learning als Grundidee der Integration und dem Umgang mit Heterogenität wieder mal nachlesen.
Charles Leadbeater, ein Bildungsinnovator: Website, EdTalk über “Education Innovation in the Slums” sowie “The Era of Open Innovation
Wie wichtig die Gestaltung von Lernräumen ist (Raum als dritter Pädagoge).

Von Alan Levine

Wie man eine Datanbank-Webseite AlanLevinemacht, um Lernaufträge einerseits für die Lernenden zugänglich zu machen (vgl. ds106), sie aber auch selber Aufträge kreieren zu lassen (WP Theme: ds106 Assignment Banker)
Wie wichtig die “Story behind the Story” ist: “The Making of” ist Teil des Lernauftrags/Lernprozesses (Reflexion), z.B. in einem Begleitblog.

Von den Bildungsforscherinnen Rachel Bolstad, Sally Boyd und Sue McDowallCey Competencies

Was Schlüsselkompetenzen für die Zukunft sind (vgl. Buch dazu: Key Competencies for the Future)

Und überhaupt…

Viele Projektideen für mein Französischlehrmittel, z.B. ein Podcast-Wiki oder ein Tutorial erstellen…

Und natürlich noch viel mehr…

Thank you New Zealand!